BI d. F. Florian Miller zur Übersicht
Am Sonntagvormittag, dem 15. Februar 2026, wurde die Freiwillige Feuerwehr Hinterstoder zu einer Fahrzeugbergung auf die Mautstraße alarmiert. Ein VW Transporter war seitlich von der Fahrbahn abgekommen und musste mit technischem Gerät gesichert und geborgen werden.
Der Alarm erreichte uns um 08:47 Uhr. Unter der Einsatzleitung von Peter Schoisswohl rückten insgesamt elf Kameraden mit dem RLF-Tunnel und dem Löschfahrzeug (Pumpe) zur Unfallstelle auf der Mautstraße Hutterer Böden aus.
Präzise Bergung im steilen Gelände
Vor Ort zeigte sich, dass der Transporter mit der Vorderachse noch auf der Straße stand, während das Heck bereits in das angrenzende Gelände gerutscht war. Da in solch einer Lage jede unbedachte Bewegung das Fahrzeug weiter abrutschen lassen könnte, entschieden wir uns für ein kombiniertes Verfahren zur Bergung:
Greifzug als Hauptzugkraft: Die eigentliche Zugleistung, um das Fahrzeug kontrolliert zurück auf den Asphalt zu bewegen, wurde über den Greifzug unseres Löschfahrzeugs erbracht. Ein Greifzug ermöglicht uns ein sehr feinfühliges Arbeiten, was besonders bei Millimeterarbeit im Gelände von Vorteil ist.
Seilwinde zur Sicherung: Parallel dazu setzten wir die Seilwinde des RLF-Tunnel ein. Diese diente primär der Sicherung des Hecks, um ein unkontrolliertes seitliches Wegrutschen während des Ziehvorgangs zu verhindern.
Einsatzende am Vormittag
Durch das koordinierte Zusammenspiel der beiden Systeme konnte der Transporter sicher und ohne weitere Schäden zurück auf die Fahrbahn gebracht werden. Personen kamen bei dem Vorfall nicht zu Schaden.
Nachdem das Fahrzeug wieder sicher stand, konnten wir die Einsatzstelle räumen und gegen 10:03 Uhr die volle Einsatzbereitschaft im Feuerwehrhaus wiederherstellen.