BI d. F. Florian Miller zur Übersicht
Am Samstagabend fegte eine Sturmfront über die Region Hinterstoder. Umgestürzte Bäume blockierten Straßen und beschädigten eine Stromleitung. Die Feuerwehr Hinterstoder war mit zehn Einsatzkräften knapp dreieinhalb Stunden im Dauereinsatz.
Alarm kurz vor 19 Uhr
Am Samstag, dem 30. Mai 2026, ging um 18:54 Uhr der Alarm ein. Eine Sturmfront hatte in der Gemeinde Hinterstoder deutliche Spuren hinterlassen. Einsatzleiter Helmut Kniewasser rückte mit zehn Kameraden und drei Fahrzeugen aus, um die Lage zu erkunden und die betroffenen Straßen wieder freizumachen.
Sieben Einsatzstellen, ein Team
Das Ausmaß war größer als zunächst erwartet. Gleich an mehreren Stellen im Gemeindegebiet lagen umgestürzte Bäume auf Fahrbahnen und versperrten den Verkehr. Betroffen waren die Landesstraßen L551 und L552, der Flötzerweg, ein Güterweg in Farnau sowie die Höss Bergstraße. Allein im Bereich des Flötzerwegs mussten fünf Bäume beseitigt werden, auf der Höss Bergstraße gemeinsam mit dem Mautstraßenbetreiber rund zehn Bäume.
Ein Einsatzort stellte besondere Anforderungen: In Mitterstoder war ein Baum auf eine 30-kV-Freileitung gestürzt. Solche Leitungen führen eine deutlich höhere Spannung als gewöhnliche Hausanschlüsse, weshalb hier mit besonderer Vorsicht und in Abstimmung mit der Netz OÖ vorgegangen wurde. An einem weiteren Objekt in Mitterstoder waren zusätzlich Sicherungsarbeiten im Dachbereich notwendig.
Einsatz beendet, Straßen frei
Um 22:23 Uhr war die Lage unter Kontrolle. Alle Verkehrswege waren wieder passierbar, die Sicherungsarbeiten abgeschlossen. Die zehn Einsatzkräfte leisteten in Summe 34,8 Stunden. Eingesetzt waren das Kommandofahrzeug, das Großlöschfahrzeug sowie das Rüstlöschfahrzeug Tunnel.