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Einsätze

Doppeleinsatz am Vormittag: Bergung und knifflige Tragehilfe

BI d. F. Florian Miller zur Übersicht

Der heutige 14. Januar 2026 hielt unsere Mannschaft direkt doppelt auf Trab. Innerhalb kürzester Zeit mussten wir zwei völlig unterschiedliche Einsätze koordinieren und abarbeiten.

Erst hängen geblieben, dann sicher geborgen

Alles begann mit einer Anforderung der Polizei im Ortsteil Tambergau. Ein Kleintransporter war auf der schneeglatten Fahrbahn hängen geblieben und kam aus eigener Kraft weder vor noch zurück. Da das Fahrzeug den Verkehrsfluss behinderte und eine Gefahr darstellte, rückten wir mit unserem Rüstlöschfahrzeug (RLFA 2000) aus.

Vor Ort war die Lösung zum Glück eine klassische Routineaufgabe für uns: Wir brachten das Fahrzeug mittels der Einbauseilwinde wieder zurück auf festen Untergrund. Nach kurzer Zeit war der Transporter befreit und konnte seine Fahrt unbeschadet fortsetzen.

Unterstützung für das Rote Kreuz: Rettung per Radlader

Gerade als wir die Bergearbeiten im Tambergau abschließen wollten, erreichte uns der nächste Alarm. Das Rote Kreuz benötigte dringend unsere Unterstützung bei einer Tragehilfe.

Die Situation vor Ort stellte uns vor eine technische Herausforderung: Das Treppenhaus im Wohngebäude war so eng und verwinkelt, dass ein schonender Abtransport der erkrankten Person auf dem herkömmlichen Weg unmöglich war. In enger Abstimmung mit dem Rettungsdienst entschieden wir uns für eine alternative Rettungsroute über ein Fenster.

Da hier Millimeterarbeit gefragt war, organisierten wir kurzerhand einen Radlader. Mit der nötigen Ruhe und Präzision hoben wir die Person sicher aus dem Fenster auf Bodenniveau, wo sie vom Rettungsdienst übernommen und ins Krankenhaus transportiert werden konnte.

Ein großes Danke an alle Beteiligten für die reibungslose Zusammenarbeit bei diesen beiden Einsätzen!